28. Münchner Management Kolloquium

28. Münchner Management Kolloquium Das Münchner Management Kolloquium ist Deutschlands größter Wirtschaftskongress
Das Münchner Management Kolloquium ist Deutschlands größter Wirtschaftskongress

Das Münchner Management Kolloquium ist Deutschlands größter Wirtschaftskongress mit über 80 referierenden Führungskräften.  Im Audimax der TUM diskutieren am 9. und 10. März 2021 Vorstandsvorsitzende von DAX-Unternehmen, Führungskräfte europäischer Konzerne, Eigentümer und Geschäftsführer erfolgreicher Mittelständler und Start-Ups über aktuelle Trends und Herausforderungen, die die Wirtschaft bewegen. Thema des diesjährigen 28. Kongresses:

Innovationsbeschleuniger Krise: Krisenmanagement – Hochlaufkurven –Wachstumspfade

Nicht alle Unternehmen scheitern in Krisen. Viele zeigen sich bei externen Störungen robuster und viele gehen gestärkt daraus hervor. Die Erfahrung und die aktuellen Beobachtungen zeigen, Erfolg und Misserfolg sind das Ergebnis der methodischen Herangehensweise der Unternehmen in und vor allem nach Krisenzeiten. Es lassen sich Muster ableiten – für erfolgreiches Krisenmanagement, für effektive Hochlaufkurven und profitable Wachstumspfade. Diese Krise wird ein Evolutionsbeschleuniger für einige Trends werden. Wir können nicht zurück, sondern es wird ein „New-Normal“ geben, adaptiert um neue Schwerpunkte in unserer Entwicklung:

Evolutionslinie 1: Digitale Services und Plattformen als Schwungrad

Insbesondere die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, Services und Plattformen wird dies beflügeln. Warum? Weil die Digitalisierung auch eine Vermeidungsstrategie für das Risikomanagement darstellt. Der Charme von Plattformen und Service-Modellen sind die neuen Möglichkeiten Risiko, Variantenkomplexität und Umsatzvolatilität in Einklang zu bringen.

Evolutionslinie 2: Mehr Simulation

In einer chaotischen Welt steigt der Wert von Simulationen und Mustererkennung, da einfache Kausalzusammenhänge nicht mehr gelten. Katastrophen werden wir auch in Zukunft nur begrenzt verhindern können. Aber wir haben die Technologie dazu, auf ein gutes Stück Chaos zu verzichten und einige Überraschungen zu reduzieren.

Evolutionslinie 3: Hyperflexibilität mit Domain-Wissen als Anker

Die schöpferische Zerstörung ist nur sinnvoll, wenn ich weiß, was danach vom Unternehmenskern noch stehen bleiben soll. Sich immer wieder neu zu erfinden hat auch Grenzen, doch wo liegen die? Die Antwort lautet Domain-Knowledge.

Evolutionslinie 4: Mehr digitales Arbeiten

Das digitale Arbeiten von zuhause muss auch die Innovationskraft des Unternehmens erhalten. Mitarbeiter arbeiten immer häufiger von den unterschiedlichsten Orten aus. Home-Office ist mittlerweile gängige Praxis. Aber wie lässt sich die Ideengenerierung durch die Zusammenarbeit kreativer Köpfe dennoch nutzen? Die Antwort ist digitale Spielifizierung. Die Spielifizierung in Kombination mit der richtigen Plattform ist überall einsetzbar – auch im Homeoffice. Auch die Consumer Innovation lässt sich mittlerweile digital umsetzen.

Evolutionslinie 5: Agilität wirklich verstehen und umsetzen

Agilität ist das Gegenteil von Planerfüllung. Manche nehmen den schnittigen Begriff in das eigene Vokabular auf und denken, die Ausrufung von Buzzwörtern löst das Problem. Man muss den Mitarbeitern die Angst vor der Ungewissheit nehmen, nur dann können sie auch agil planen. Unsicherheit und schnelle Richtungswechsel werden zum „New-Normal“. Wer nach Agilitätsworkshops aber bereits den nächsten 10-Jahresplan feinjustiert, hat es nicht verstanden.

Evolutionslinie 6: Lean plus Robustheit

Wo rigorose, aber kreative Cost-Cutter kostenattraktive, aber dafür sehr anfällige Lieferketten auslegen, ist das Unternehmen vielleicht nicht gewappnet für den nächsten externen Schock. Die aktuelle Managementmaxime lautet somit Lean und robust! Dazu gehört auch, regionale und lokale Liefernetzwerke zu stärken und auszubauen, Puffer vorzusehen oder Fallback-Optionen zu haben.

Evolutionslinie 7: Der Staat als Unternehmer

Wir dürfen eine wichtige Variable in unserem Wirtschaftsökosystem nicht übersehen: den Staat. Es zeigt sich in schlechten Zeiten wie wichtig diese Kraft in unserer sozialen Marktwirtschaft ist, gleicht sie doch aus, wo die unsichtbare Hand des Marktes in Zeiten großer Krisen einer Führung bedarf. In Notzeiten muss sich das Führungssystem wandeln: Unsere dezentralistische Selbstorganisation aus Angebot und Nachfrage muss um einen zentralen, staatlichen Krisenleitstand erweitert werden, der aktiv wird, sobald es nötig ist und auch gezielte Innovationsbeschleunigung leisten.

Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie der externe Impetus von Krisen für wertsteigerndes Wachstum genutzt werden kann.

Wir wollen im Münchner Management Kolloquium gemeinsam diskutieren:

  • Welche Trends werden durch den Perspektivenwechsel in Krisenzeiten beeinflusst?
  • Wie können Unternehmen kapitalarm wachsen?
  • Ist der Zielkonflikt aus Lean und Robustheit neu zu bewerten?
  • Wie können Unternehmen mit Data Science neue Strategien ableiten?
  • Wie müssen Unternehmen die eigenen Geschäftsmodelle verändern?
  • Wie lassen sich mit Simulation und Stresstests immer schwerer zu prognostizierende Situationen managen?
  • Welche Formen des agilen Führens müssen Unternehmen adaptieren?

Über 80 renommierte Manager und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen werden zu diesem Thema referieren und ihre Lösungskonzepte vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Infos und Anmeldungen unter: www.management-kolloquium.de

 

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